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Vater mit Baby auf der Matratze

Wie herum denn nun? Beeinflusst die Ausrichtung des Bettes unseren Schlaf?

Wussten Sie schon? Ost-West-Schläfer haben längere Tiefschlafphasen als Nord-Süd-Schläfer. Ähm … Moment mal! Süd … Nord … Was? Ja, die Ausrichtung des Bettes wirkt sich auf unsere Schlafqualität aus. Zumindest sprechen einige Theorien dafür. Aber ist da wirklich was dran? Und wenn ja, wie sollten wir dann Matratze und Schlafzimmerbett ausrichten?

Was sagt die Wissenschaft zur geografischen Ausrichtung des Bettes?

Es gibt Studien aus renommierten Instituten, die tatsächlich vermuten lassen, dass es nicht nur eine Rolle spielt, ob wir auf der richtigen Matratze liegen, sondern auch, nach welcher Himmelsrichtung unser Bett ausgerichtet ist. Eine bekannte Arbeit, die schon im Jahr 1987 veröffentlicht wurde, stammt von dem Wissenschaftler Prof. Gerhard Ruhenstroth-Bauer vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Er untersuchte den Schlaf von acht Testpersonen und positionierte einige Matratzen in Ost-West- und andere in Nord-Süd-Richtung. Das Ergebnis: War die Matratze von Ost nach West ausgerichtet, trat die REM-Phase ein paar Minuten früher ein als bei Nord-Süd-Ausrichtung. Das würde für eine Ost-West-Ausrichtung des Bettes sprechen. Aber Vorsicht: Wirklich eindeutig belegen konnte die Wissenschaft die „Himmelsrichtungstheorie“ bisher nicht.

Das Bett nach Feng Shui ausrichten?

Die Ausrichtung des Bettes beschäftigt die Menschheit schon lange. Alten indischen Lehren nach schlafen wir am besten mit dem Kopf in Richtung Süden oder Osten. Die Chinesen machen es etwas komplizierter. Im Feng Shui gibt es keine allgemeingültige Regel. Hier errechnet man die perfekte Schlafrichtung. Dabei spielen zum Beispiel das Geburtsjahr und das Geschlecht eine Rolle. Ergebnis der ganzen Rechnerei ist die sogenannte Kua-Zahl. Haben Sie Lust, es auszuprobieren? So geht’s.

Neben Tipps zur idealen Ausrichtung des Bettes bietet die Lehre noch eine ganze Menge an anderen allgemeingültigen Regeln, die helfen sollen, das Schlafzimmerbett optimal im Zimmer auszurichten.

Feng Shui-Regel 1: Eine feste Wand am Kopfende

… damit Ihnen niemand „in den Rücken fallen“ kann. Die feste Wand hinter dem Kopf steht im Feng Shui für Schutz, Stärkung und Sicherheit.

Feng Shui-Regel 2: Weit weg von Fenstern und Türen

… damit es keinen Durchzug gibt. Diese Luftströmungen werden im Feng-Shui als Qi bezeichnet. Sie sollen den Schlaf stören. Das Schlafzimmerbett sollte also nicht direkt zwischen gegenüberliegenden Fenstern oder zwischen Fenster und Tür stehen.

Feng Shui-Regel 3: Freiheit nach oben lassen

… damit Sie nachts nichts bedrückt. Regalbretter oder schwere Bilderrahmen direkt über dem Kopfteil des Bettes an die Wand gebracht, wirken schnell beklemmend. Laut Feng Shui sollte dieser Bereich der Wand lieber frei bleiben.

Feng Shui-Regel 4: Die Wand auf Leitungen prüfen

… damit nichts rauscht und gluckert. Die Wand, an der das Bett steht, sollte laut Feng-Shui möglichst frei von Wasser- oder Stromleitungen sein.

Feng Shui-Regel 5: Keine großen Pflanzen

… damit die Lage entspannt bleibt. Pflanzen gehören ohnehin nicht ins Schlafzimmer. Nach Feng-Shui erzeugen sie außerdem das sogenannte Yang-Qi (Aktivität) und stören damit den Einschlafprozess.

Feng-Shui-Regel 6: Raus aus Schräglagen, weg von Balken

… damit Sie freie Sicht haben. Gibt es im Zimmer Dachschrägen oder Balken, richten Sie das Bett so aus, dass Sie aus der Schräge heraus und von Balken wegschauen.

Feng-Shui-Regel 7: Den Schlafzimmerspiegel nicht gegenüber vom Bett aufstellen

… damit keine Reflexion entsteht. Denn diese erzeugt wieder das Yang-Qi, das für Aktivität steht.

Zugegeben, wenn Sie Ihr Schlafzimmerbett nach allen Regeln dieser Lehre aufstellen möchten, werden Sie in den meisten Schlafzimmern Probleme oder einen Drehwurm bekommen. Aber zumindest einige davon lassen sich sicher umsetzen – die meisten von uns stellen ihr Bett ohnehin instinktiv so auf, dass der Blick frei, eine Wand in der Nähe und die Tür nicht gerade direkt neben dem Kopf ist.

Bildquelle: ©Massonstock/istockphoto.com

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