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Mythos Schönheitsschlaf

Was ist dran am Schönheitsschlaf?

Wie oft haben Sie sich schon zwinkernd mit dem Spruch „Ich brauche meinen Schönheitsschlaf“ von dem gemeinsamen Frauenabend verabschiedet und dabei in schmunzelnde Gesichter Ihrer Freundinnen geschaut? Auch wenn Sie natürlich nur eine kleine Ausrede dafür brauchten, dass Sie die gesellige Runde als Erste verlassen haben, wissen Sie doch ganz genau, dass ein Funken Wahrheit hinter dem Schönheitsschlaf-Mythos stecken muss.

Denn im Vergleich zu Ihren Freundinnen, denen am nächsten Morgen eine über Nacht gealterte Fremde aus dem Spiegel entgegenblickt, sieht Ihr Spiegelbild frisch und erholt aus.

Okay okay, wir geben zu – ein wenig übertrieben haben wir die Situation schon dargestellt. Aber es gibt genügend Forscher und Ärzte, die bestätigen, dass ein ausgiebiger Schlaf auf der besten Matratze positive Effekte mit sich bringt.

Auswirkungen von Schlaflosigkeit

Wenn Sie Ihrem Körper den Schlaf entziehen – egal ob bewusst durch eine lange Partynacht oder unbewusst durch Probleme, die Sie nicht loslassen – kann dies neben Müdigkeit und Konzentrationsschwäche am nächsten Tag auch optische Auswirkungen haben.

Sie wirken blass, haben tiefe Ringe unter Ihren Augen und sind aufgrund der stärker auffallenden Fältchen schwuppdiwupp gut zehn Jahre über Nacht gealtert.
Grund dafür ist die zu niedrige Konzentration eines bestimmten Wachstumshormons, das hauptsächlich in der Tiefschlafphase gebildet wird.

Das Wachstumshormon Kollagen

Alle unsere Körperfunktionen erholen und regenerieren sich über Nacht, dazu zählt auch unsere Haut. Das Zellwachstum sowie die Zellerneuerungsrate sind, während wir gemütlich auf unserer Kaltschaummatratze liegen, höher als am Tag. Tagsüber ist unsere Haut zum Beispiel mehr damit beschäftigt, Schutz vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung zu gewähren. Außerdem füllt sich nachts, während wir schlafen, der Feuchtigkeitsspeicher und Kollagen wird gebildet.

Ist der Schlaf aufgrund von Problembelastung oder der falschen Matratze gestört, so haben der Körper und die Haut, ebenso nach lang dauernden Partynächten, nicht genügend Zeit sich zu regenerieren.

Durch die verhinderte Bildung des Wachstumshormons, als Folge des Schlafentzugs, wird die Haut dünner. Dadurch schimmern unsere Blutbahnen unter der sowieso schon dünnen Augenhaut stärker durch und die Haut neigt durch den Elastizitätsverlust zu schnellerer Faltenbildung.

Übergewicht durch Schlafmangel

Sind Sie nachts schon mal aus den tiefsten Träumen aufgewacht, weil Sie Hunger hatten? Während des Schlafes sendet der leere Magen keine Signale ans Gehirn. Folge: Wir verspüren keinen Hunger und können gut auch mal zehn Stunden ohne Nahrungsaufnahme auskommen. Im Wachzustand wäre dies unvorstellbar. Ist Ihr Schlaf nun durch langes Wachbleiben verzögert oder gestört, weil Sie sich schon wieder von links nach rechts auf Ihrer Matratze wälzen, sendet Ihr Körper mit großer Wahrscheinlichkeit früher oder später ein Hungergefühl. Das bedeutet: Bei kürzeren oder von Störungen unterbrochenen Schlafphasen haben Sie häufiger Hunger und greifen dadurch vermehrt zu Nahrungsmitteln.

Optimieren Sie Ihren Schönheitsschlaf

Dass etwas dran ist an dem Mythos „Schönheitsschlaf“, kann man nach verschiedensten Untersuchungen nun nicht mehr leugnen. Mit der richtigen Zubettgeh-Routine können Sie sich Ihren Schlaf versüßen und erheben sich am nächsten Tag nicht wie die Prinzessin auf der Erbse von Ihrer Matratze.

Routine Regel 1:

Ihre Haut soll sich in der Nacht erholen, daher geben Sie Ihr auch den nötigen Rahmen dafür. Wissen Sie, was neben wenig Schlaf (und ja, wir müssen zugeben auch dem Alter) die Haut zerknautscht aussehen lässt? Wenn Sie durch eine ungünstige Liegeposition das Zerknautschen noch fördern. Mit dem Kissenabdruck im Gesicht ist wohl jeder schon einmal aus dem Schlaf erwacht, doch gibt es Möglichkeiten dieses Problem zu mindern. Glatte Stoffe sind zum Beispiel eine Möglichkeit Ihrer Haut zu schmeicheln. Verbannen Sie also die olle Frotteewäsche und ersetzen Sie sie durch einen weichen Satinbezug oder Feinbiberwäsche für kalte Nächte.

Routine Regel 2:

Das gilt wohl eher für die Damenwelt: Auch Ihre Haare können unter der ständigen Reibung, die Sie durch Drehen und Wälzen im Bett hervorrufen, leiden und abbrechen. Verabschieden Sie sich vom streng gewickelten Dutt oder Pferdeschwanz – das verstärkt diesen Effekt noch. Stattdessen flechten Sie zur Nacht leicht Ihre Haare. Für besonders beanspruchtes Haar eignet sich auch eine Haarkur, die über Nacht in Ihren Spitzen einwirken kann.

Routine Regel 3:

Oft wacht man auf und erschreckt sich beim Anblick in den Spiegel. Grund dafür sind geschwollene Lider. Die Schwellung entsteht vermehrt nach dem Genuss von alkoholischen Getränken. Auch hier gibt es eine wirksame Strategie. Probieren Sie doch einmal den Trick des doppelten Kissens. Mithilfe eines zweiten Kissens bringen Sie Ihren Kopf in eine leicht erhöhte Position. Das sollten Sie aber nur tun, wenn Sie mit dem Rücken auf der Matratze liegen.

Routine Regel 4:

Waschen Sie regelmäßig Ihre Bettwäsche. Zum einen gibt es Ihnen ein schönes Gefühl, zum anderen setzen sich vermehrt unerwünschte Partikel darin ab, die Sie nur ungern im Gesicht haben wollen.

Bildquelle: © captblack76/fotolia.com

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