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Nachts auf der Matratze und im Bett bei heißen Temperaturen schwitzen

Warum schwitzen wir nachts?

Gerade im Sommer, auch wenn der in diesem Jahr noch nicht allzu oft vorbeigesehen hat, kann nächtliches Schwitzen schon ziemlich nervig sein. Warum wir nachts schwitzen, warum Nachtweiß unseren Schlaf negativ beeinträchtigt und vieles mehr wollen wir in diesem Blogartikel klären.

Zu Beginn möchten wir festhalten, dass nächtliches Schwitzen in einem gewissen Maß normal ist. Jeder schwitzt – das ist gesund und natürlich. Unser Körper leitet dabei die angestaute Wärme in Form von Schweiß nach außen. Das geschieht mithilfe der zwei Millionen Schweißdrüsen in unserer Haut. Schweiß besteht aus Wasser, Kalzium, Magnesium und noch weiteren Salzen und Stoffen, die als Abwehrkräfte gegen Pilze, Gifte und Bakterien kämpfen. „Normal“ ist es, wenn man etwa einen halben Liter Schweiß innerhalb von acht Stunden verliert – also wird auch beim nächtlichen Schwitzen in etwa ein halber Liter Schweiß produziert und über unsere Haut abgegeben.

Starker Nachtschweiß – die Hyperhidrose

Ungewöhnlich starkes nächtliches Schwitzen bringt natürlich einige unangenehme Begleiterscheinungen mit sich: feuchte Pyjamas, Bettbezüge und in schweren Fällen sogar eine feuchte Matratze. Wird man von der Nässe auch noch mitten in der Nacht wach, muss man aufstehen und sich waschen, bevor man sich wieder auf die Matratze kuscheln kann. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern stört auch den Schlaf – das nächtliche Schwitzen beeinflusst so also auch unsere Tagesform. Bei der krankhaften Hyperhidrose schwitzen nachts sogar Hände, Füße und der Kopf.

Gründe fürs nächtliche Schwitzen

Die Einflussfaktoren, die unseren Körper zum gesteigerten nächtlichen Schwitzen bringen, sind sehr umfangreich. Häufig sind sie relativ banal – Störfaktoren im Schlafzimmer würden dazu zählen. Ein zu warmes Zimmer, eine schlechte Durchlüftung, zu schwere und zu dicke Decken, eine Matratze, die den Körper zu stark wärmt oder aber eine hohe Luftfeuchtigkeit können die Ursache fürs Schwitzen sein.

Daneben können auch bestimmte Lebensgewohnheiten am starken Schwitzen in der Nacht schuld sein: so zum Beispiel Alkohol, fettes Essen und scharfe Gewürze. Auch starkes Übergewicht kann einen entscheidenden Einfluss auf das verstärkte nächtliche Schwitzen haben. Nachts schweißgebadet zu erwachen, kann auch an Aufregung oder  erlebten Albträumen liegen. Daneben können auch hormonelle Veränderungen wie die Pubertät, die Menstruation, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre Auslöser dafür sein, schweißgebadet auf der Matratze zu erwachen.

Natürlich kommen in einigen Fällen auch gesundheitliche Ursachen infrage, auf die wir an dieser Stelle nur kurz hinweisen möchten: Infektionen, Fieber, Diabetes, Herzkreislaufprobleme oder geschwächte Lungen sowie Schlafstörungen und diverse schwere Erkrankungen können für das nächtliche Schwitzen verantwortlich sein.

Wenn das Schwitzen nachts extrem stark wird und Sie vermuten, dass eine dieser Krankheiten dahinter steckt, dann sollten Sie das Problem mit professioneller Hilfe angehen.

Nachts schwitzen – Wann zum Arzt?

Wie wir bereits erwähnt haben, ist Nachtweiß ein ganz natürlicher Prozess. Sollte bei Ihnen ein gesteigertes Schwitzen in der Nacht auftreten, sodass Kleidung und Matratze regelrecht nass werden, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen und lassen Sie abklären, ob Sie an einer Hyperhidrose leiden beziehungsweise versuchen Sie mit ärztlicher Hilfe die Ursachen für das Problem herauszufinden.

Ein guter Arzt setzt sich mit Ihnen zusammen und geht mit Ihnen einen Fragekatalog durch, um den Ursachen Ihres Leidens auf den Grund zu gehen. Falls der Hausarzt nichts finden kann, sind je nach Symptomen zum Beispiel Neurologen, Internisten oder Kardiologen weitere Ansprechpartner.

Was kann ich gegen nächtliches Schwitzen tun?

Schauen Sie doch zunächst mal auf Ihre Lebensgewohnheiten und probieren Sie ein paar Dinge aus: Verzichten Sie auf Alkohol und ernähren Sie sich gesünder. Falls Sie noch nicht auf einer atmungsaktiven Matratze schlafen, sollten Sie möglicherweise über eine gute Kaltschaummatratze nachdenken und Baumwoll- oder Leinenbezüge verwenden. Auch ein leichter Schlafanzug (hierbei aufs Material und Länge achten) kann nächtliches Schwitzen einbremsen. Bei wem das alles noch nicht hilft, der kann den Kopf mithilfe eines Kissens höher lagern. Das Atmen fällt so leichter und der Körper kann sich besser entspannen. Dazu bei geöffnetem Fenster schlafen oder einen Ventilator einsetzen.

Wir wünschen nun angenehme und trockene Nächte mit matrazzo®.

Bildquelle: © winston/fotolia.com

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