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Warum Matratzen mit Winter- und Sommerseite?

Matratzen mit Winter- und Sommerseite sind besonders individuell einsetzbar. Im Winter wärmen sie, im Sommer kühlen sie. Hier kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, die zum einen im Bezug verarbeitet werden können oder als gänzlich neue Schicht den Matratzenkern ergänzen. Lohnt sich der Kauf?


Es gibt eine fast unendlich große Auswahl an verschiedenen Matratzenarten – Kaltschaummatratzen, mit Wasser gefüllte, mit Taschenfederkern; Sieben-Zonen-Matratzen, harte, weiche, hohe Matratzen bis hin zu denen, die eine Winter- und eine Sommerseite besitzen. Um die Vorteile von Matratzen mit Winter- und Sommerseite klären zu können, muss man sich vor allem das Material ansehen.

Wie funktioniert der Kühleffekt?

Im Sommer wird mit der Matratze versucht, einen kühlenden Effekt zu erzielen, daher müssen die Materialien wärmeableitende Fähigkeiten besitzen. Gleichzeitig muss das Material aber auch Feuchtigkeit abtransportieren können, falls die Hitze einen doch ins Schwitzen kommen lassen sollte. Prinzipiell eignen sich Kaltschaummatratzen daher hervorragend. Für die Sommerseite werden bevorzugt Materialien wie Baumwolle, Satin, Seide und Polyester verwendet. Grundsätzlich wird darauf geachtet, dass das Material einen geringen Anteil an Schurwolle enthält. Das Material an sich kann so schon einen kühlenden Effekt hervorrufen – genau das, was im Sommer die eine oder andere Nacht erträglicher macht. Die am besten kühlende Matratze mit dem optimalsten Feuchtigkeitsabtransport bringt aber natürlich nichts, wenn Sie mit einer dicken Winterdecke im Fleece-Bezug und einem kuscheligen Frottee-Schlafanzug auf ihr liegen. Ihre gesamte Bettroutine sollte sich im Frühjahr an die Sommerseite der Matratze anpassen. Achten Sie auch auf die richtige Raumtemperatur und lüften Sie vor dem Schlafen gut durch!

Wie speichert die Matratze die Körperwärme?

Ähnliches gilt auch für die Matratzen-Winterseite. Auch wenn Sie eine Schicht aus Schurwolle auf dem Kaltschaumkern oder einen Bezug aus Materialien mit einem hohen Wollanteil oder Kamelhaar auswählen, sollten auch Bettdecke, Bezüge und Pyjama an die kalte Jahreszeit angepasst werden. Diese Materialien können nur die Wärme speichern, die der Körper zunächst abgegeben hat. Ist das Bett einmal gewärmt (und das geht bei Matratzen mit Winterseiten schneller als ohne diese spezielle Seite) kehren Sie nachts auch nach vermehrtem Aufstehen immer in ein wohlig warmes Bett zurück.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Matratzen mit einer Winter- und einer Sommerseite in nahezu jedes Bett integrieren lassen. Auf einem Lattenrost gelagert, haben Sie darüber hinaus länger etwas von Ihrer Matratze. Dabei sollten Sie die Eigenschaften des Matratzenkerns bei der Suche des geeigneten Lattenrosts hinzuziehen. Bei Kaltschaummatratzen sollten die Abstände zwischen den Latten des Rosts in etwa drei Finger betragen. Sie haben bereits ein Bett mit einem Lattenrost, bei dem diese Anforderungen zutreffen? Prima, dann steht Ihrer neuen Matratze mit einer Winter- und einer Sommerseite nichts im Weg.

Warum Matratzen wenden?

Auf einen entscheidenden Vorteil sind wir bisher nicht eingegangen, denn Matratzen mit einer Winter- und einer Sommerseite leiten dazu an, die Matratze regelmäßig zu wenden. Eine gute Zeit dafür ist im Herbst auf die Winterseite und im Frühjahr auf die Sommerseite der Matratze zu wechseln. Der Vorteil: Stark beanspruchte Teile der Kaltschaumatratzen bekommen so die nötige Zeit sich zu erholen. Das Material kann dabei zurück in seine Ursprungsform finden.
Auch Matratzen, die keine Winter- und Sommerseite besitzen, sollten regelmäßig gewendet werden. Die Matratzen, die aufgrund eines einseitig-integrierten Liegeschaums nicht gewendet werden können, sollten mit einer wiederholenden Routine zumindest gedreht werden. Gerade bei Kaltschaummatratzen kann so die Lebensdauer verlängert werden, da die Matratze auf der gesamten Fläche gleichmäßig belastet (bzw. mit der Zeit abgenutzt) wird. Liegekuhlen und Mulden werden so über längere Zeit vermieden.

Woran erkennt man die richtige Seite und wie teuer sind diese Matratzen?

Damit Sie beim regelmäßigen Wenden nicht durcheinander kommen, sind die jeweiligen Seiten der Matratze durch Schildchen oder spezielle Steppnähte gekennzeichnet. Für die Sommerseite steht dabei häufig die Sonne, die Winterseite hingegen wird durch eine Schneeflocke gekennzeichnet.
Der Preis ist abhängig von den verwendeten Materialien. Achten Sie in an erster Stelle auf das Material des Matratzenkerns. Bei Kaltschaummatratzen sollten Sie eine Matratze mit einem Raumgewicht von mindestens 40 Kilogramm pro Kubikmeter nehmen. Auch die Verwendung der Materialien, die die zwei Seiten bestimmen, sind Qualitätsmerkmale. Reine Schurwolle ist teurer als ein Gemisch; Seide teurer als Polyester.

Bildquelle: © dima_sidelnikov/istockphoto.com

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