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Schlafphasen

Von wach bis Tiefschlaf – so tickt die innere Schlafuhr!

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie in den frühen Morgenstunden manchmal schon durch kleinste Störungen aufwachen, um Mitternacht herum dagegen nicht einmal ein Panzer im Schlafzimmer Ihren Schlaf unterbrechen würde? Der Grund dafür liegt in der Schlafphase, in der Sie sich gerade befinden. Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt Sie üblicherweise zu Bett gehen – leichter Schlaf und Tiefschlaf wechseln sich in der Nacht immer wieder ab – wann und wie lange welche Phase stattfindet, managt Ihr Organismus jede Nacht aufs Neue. Aber wie genau läuft dieser Zyklus ab?

Grundsätzlich teilt sich der Ihr Schlafrhythmus in zwei Phasen: die REM- und nonREM-Phase. REM bedeutet Rapid Eye Movements und heißt übersetzt „schnelle Augenbewegungen“. Diese schnellen Bewegungen der Augen unter Ihren geschlossenen Lidern sind darauf zurückzuführen, dass Sie in dieser Phase – so berichten Personen, die zu Untersuchungszwecken geweckt wurden – intensiv träumen. In der nonREM-Phase sind diese Augenbewegungen nicht vorhanden, was darauf schließen lässt, dass Träume eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die nonREM-Phase unterteilt sich in weitere vier Stadien.

Das erste Stadium: die Schlummerphase!

Ihr Körper beginnt loszulassen und Sie sind ganz kurz vorm Einschlafen. Diese beginnende Muskelentspannung/-erschlaffung wird oft von Muskelzuckungen begleitet. Vielleicht kennen Sie diesen Zustand kurz vor dem Einschlafen: Sie beginnen gerade einzudösen und tauchen in die Welt des Unterbewussten. Plötzlich laufen Sie vor eine Wand oder stürzen und schrecken im selben Moment noch einmal kurz auf – ein deutliches Zeichen für dieses Stadium.

Das zweite Stadium: die Einschlafphase!

Wie im ersten Stadium sind auch im zweiten Ihre Muskeln noch nicht vollständig entspannt. Sie sind zwar eingeschlafen, lassen sich aber jetzt noch leicht wecken.

Das dritte und vierte Stadium: die Tiefschlafphase!

Im dritten und vierten Stadium ist erst einmal für eine ganze Weile durchschlafen angesagt. Der Tiefschlaf setzt ein, der Panzer kann rollen. Daran stören Sie sich nicht, denn Sie sind ganz weit weg. Menschen, die generell sehr schlecht schlafen oder arge Probleme mit dem Durchschlafen haben, können allerdings auch in dieser Phase unter Störungen leiden.

In den beiden Stadien des Tiefschlafes lassen Sie sich nur sehr schwer wecken. Auch Ihr Muskeltonus ist jetzt deutlich vermindert. Ihr Körper ist voll und ganz auf Ruhe eingestellt. Erst jetzt findet wirkliche Erholung vom Tag statt.

Nach einem kurzen Wechsel zurück in das zweite Stadium kommt es dann zu den typischen Augenbewegungen, die die REM-Phase kennzeichnen. Ein gutes Spiel dauert 90 Minuten. Das gilt nicht nur beim Fußball. Nach dieser Zeitspanne nämlich ist Ihr erster Schlafzyklus beendet. Er wird sich im Laufe der Nacht vier bis fünf Mal wiederholen.

Während in der ersten Etappe der Nachtruhe die Tiefschlafphasen zeitlich überwiegen, dauern die REM-Phasen besonders in der zweiten Hälfte länger, womit geklärt wäre, warum viele Menschen lange vor dem ersten Hahnenschrei mit längeren Wachphasen herumärgern müssen. Aber keine Sorge: Da gerade der Tiefschlaf am erholsamsten für den Körper ist, kommt sowieso eher auf ihn an. Es ist also wichtig, besonders in den ersten Stunden der Nachtruhe durchschlafen zu können und nicht gestört zu werden. Diese müssen übrigens nicht zwangsläufig vor Mitternacht stattfinden. Der optimale Zeitpunkt richtet sich eher danach, welcher Schlaftyp Sie sind. Lese Sie zu diesem Thema gern unseren Blogartikel: Der Schlaftyp: Lerche oder Eule?

Bildquelle: © pix4U/fotolia.com

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