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Tiere im Bett und auf Ihrer Matratze

Tiere im Bett

Das Thema „Tiere im Bett“ spaltet die Gemüter. Während sich Nicht-Haustierhalter strikt dagegen aussprechen, die Matratze mit einem Vierbeiner zu teilen, ist es bei den Menschen mit Tieren im Haushalt nur ca. jeder Zweite – und unter der anderen Hälfte nächtigt eine sicherlich nicht kleine Zahl im gleichen Zimmer wie Wuffi oder Mietzi.

Die Gefahr auf der Matratze

Sie tun alles, um Ihre Matratze nicht unnötig zu strapazieren. Sie verbieten den Kindern darauf zu hüpfen, wenden sie im Sommer auf die Sommerseite und im Winter auf die Winterseite, Sie klopfen sie aus, sprühen Milbenspray darauf, saugen sie ab und achten penibel darauf, dass sie stets hygienisch ist, um gut darauf schlafen zu können.
Doch immer wenn es dunkel wird und Sie es sich mit einem Buch auf der Matratze bequem gemacht haben, rufen Sie mit einem Pfiff Layla – Ihre fünfjährige Dobermannhündin – zu sich. Mit einem Hops hat es sich Layla auch direkt neben Ihnen bequem gemacht. Die Pfote auf Ihrem Arm schläft sie röchelnd ein.

Sie vergessen, dass nicht nur die Milben im Inneren Ihrer Matratze einen gesundheitlichen Schaden anrichten können, auch die geliebte Hündin, die brav neben Ihnen liegt, kann eine tickende Zeitbombe sein.
Neben einem anderen Schlafverhalten, das Tiere im Vergleich zum Menschen aufweisen, können noch weitere Dinge, die von Ihrem kleinen Schatz ausgehen, Ihren Schlaf beeinflussen.

Ständiges Drehen, nächtliches Umherlaufen, Schnaufen – alles Dinge, die Sie auch beim Partner stören, doch der bringt wohl kaum Zecken und Schmutzpartikel mit ins Bett.
Täglicher Ausgang ist ein absolutes Muss, gerade für Hunde. Duschen und Baden können Sie Ihrem vierbeinigen Freund jedoch nicht jeden Tag antun. Würden Sie Ihren Partner oder Bekannten mit schmutzigen Straßenschuhen und den Klamotten des Tages ohne Ekel in Ihr Bett lassen?

Die Hygiene Ihrer Matratze leidet unter der Verschmutzung, die Tiere verursachen. Dabei geht es nicht nur um Haare und Schmutz. Auch ein Befall mit Parasiten wie zum Beispiel Zecken ist möglich.

Neben ernsthaften Erkrankungen wie Borreliose (durch einen Zeckenbiss) oder einer Verschlechterung von Asthma bronchiale (durch das Atmen verschmutzter Luft), können auch Schlafkrankheiten auftreten.

Mit Tieren auf der Matratze

Können Sie dennoch nicht auf Ihr Tier neben sich verzichten, gibt es einige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten, um die gesundheitlichen Risiken zu minimieren.
Neben den allgemeinen Hygienemaßnahmen, die Sie bei Ihrem Bett vornehmen, sollten Sie zudem auf einen häufigen Wechsel der Bettwäsche achten. Dadurch wirken Sie der zunehmenden Anzahl an Haaren und Schmutzpartikeln entgegen. Lassen Sie sich außerdem impfen. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze regelmäßig mit Ihnen auf der Matratze kuschelt, sollten Sie sich gegen Zeckenbisse impfen lassen. So können Sie die Gefahr an Borreliose zu erkranken abschwächen. Ihr Tier muss zudem vermehrt entwurmt werden.
Tiere im Bett von Kindern oder von Allergikern und Asthmatikern? Davon ist trotz aller Vorsichts- und Hygienemaßnahmen dringend abzuraten.

Spricht etwas für Tiere im Bett?

Auch wenn es immer wieder Aufschreie bei dem Thema gibt und unzählige Punkte gegen die Aufnahme von Tieren im Bett sprechen, dürfen wir einen Punkt nicht außer Acht lassen.

Neueste Studien haben herausgefunden, dass Menschen, die ohne Partner leben, mit Hilfe von Tieren im Bett eher zur Ruhe kommen und einen ruhigeren Schlaf haben. Bei diesen Menschen unterstützt das Tier dabei, sich zu entspannen. Ein Kuschelpartner baut Vertrauen auf und Ängste ab. Doch dabei sollte eins bedacht werden. Tiere gewöhnen sich genauso wie der Mensch an bestimmte Abläufe. Sollten Sie früher oder später einen Partner haben, ist es für das Tier nur schwer nachvollziehbar, nicht mehr mit Ihnen das Bett zu teilen. Dies ist auch der Fall, wenn das Tier als Welpe mit ins Bett durfte und mit zunehmender Größe aus diesem verwiesen wird.

Wenn Sie noch vor der Entscheidung stehen, ob das Tier mit ins Bett darf oder nicht, sollten Sie das Für und Wider genau betrachten und für sich abwägen, ob Sie die Risiken, die damit einhergehen, auch tatsächlich langfristig tragen wollen.

Bildquelle: © Soloviova Liudmyla/fotolia.com

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