Der Artikel wurde erfolgreich in den Warenkorb gelegt
Ihr Warenkorb ist leer
Wie sich Stress auf Ihren Schlaf ausbübt

Stress und Schlaf

Besonders Eltern wissen, wie wichtig ein tiefer und andauernder Schlaf für den menschlichen Organismus ist. Ein Baby unterbricht den elterlichen Schlaf über lange Zeiträume, die Folge können regelrechte Erschöpfungszustände sein. Aber auch Stress an der Arbeit, mit dem Partner oder den Freunden kann den Schlafrhythmus negativ beeinflussen. Wer aus diesen oder anderen Gründen unter Schlafstörungen leidet, bekommt das irgendwann immer intensiver zu spüren – zunächst in Form von Konzentrationsstörungen, Interesselosigkeit oder einer verminderten Reaktionsgeschwindigkeit, bei länger andauernder Symptomatik auch in Form von psychischen oder organischen Auffälligkeiten und ernst zu nehmenden Erkrankungen.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Schlafen Sie ausreichend und vor allem: Fühlen Sie sich am Morgen erholt und ausgeruht? Wenn nicht, und das schon über einen längeren Zeitraum, sollten Sie zunächst in sich gehen und Ursachenforschung betreiben. Zu den Top-Unruhestiftern für schlaflose Nächte gehört Stress. Der findet am Tag statt. Überprüfen Sie Ihr Stresslevel also, indem Sie sich weniger Fragen zu Ihren Nächten, sondern vielmehr zu Ihren Tagen stellen:

Wie oft lege ich am Tag kleinere Arbeitspausen ein?
! Arbeits- und Organisationspsychologen empfehlen spätestens alle 1,5 Stunden eine kleine Pause.

Wie viele Stunden in der Woche verbringe ich am Arbeitsplatz?
! Zwischen 35 und 40 Wochenstunden gelten als unbedenklich, sofern in dieser Zeit keine Überbelastung stattfindet und keine erhöhten privaten Mehrbelastungen vorliegen.

Schaffe ich es nach Feierabend vom Job abzuschalten?
! Wenn Sie es schaffen, sich nach und nach zu distanzieren, also Abstand vom Leistungsdruck zu gewinnen und Ihre Aufmerksamkeit vollends anderen Dingen zu widmen, sind Sie auf einem guten Weg.

Fühle ich mich beruflich und/oder privat überfordert?
! Emotionale Anzeichen für Überforderung können innere Unruhe, Gereiztheit, Angstgefühle oder Lustlosigkeit sein. Zu den kognitiven Anzeichen zählen Konzentrationsstörungen, ständig kreisende Gedanken oder Leistungsverlust. Organisch betrachtet können auch Bluthochdruck oder Herz-Kreislaufstörungen für die nächtliche Ruhelosigkeit verantwortlich sein.

Genieße ich Ruhephasen oder treibt es mich von Tätigkeit zu Tätigkeit?
! Rastlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, trockene Haut oder Augenlidzucken können Symptome für innere Unruhe sein.

Stellen Sie sich weitere solcher Fragen, indem Sie im Kopf einen typischen Tag Ihres Lebens durchgehen und ihn Situation für Situation kritisch bewerten. Sie werden schnell darauf kommen, wie hoch Ihr Stressfaktor tatsächlich ist und ob er eine mögliche Ursache für Schlafprobleme sein könnte.

Was Sie noch tun können? Versuchen Sie sich in schwierigen Lebensphasen so oft wie möglich zwischendurch abzulenken, durch ein Hobby, eine kleine Reise, durch Sport oder – bei wenig Zeit – vielleicht auch nur durch ein Wannenbad (nicht zu heiß) kurz vor dem Schlafengehen.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht!

Bildquelle: © Focus Pocus LTD/fotolia.com

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*