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Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Mythos oder Wahrheit – 5 spannende Geschichten rund um die Matratze und unseren Schlaf

Viele Sagen, Märchen oder schlichtweg Irrtümer kreisen in unseren Köpfen rund um das Thema Schlaf und darum, wie wir es angehen können, nach einer geruhsamen Nacht möglichst ausgeruht und leistungsfähig in den Tag zu starten.In den kommenden Tagen starten wir unsere Serie: Mythos oder Wahrheit, bei der wir uns einigen Aussagen über unseren Schlaf bzw. unsere Matratze widmen möchten. Wir wollen ein für alle Mal mit all den falschen Vorstellungen rund um unser Lieblingsthema aufräumen und Ihnen dabei den Ursprung der verschiedenen Aussagen näherbringen.

Am Anfang widmen wir uns der Frage, ob der Mensch acht Stunden Schlaf braucht. Es gibt verschiedene Argumente, die dafür sprechen, allerdings in etwa genauso viele dagegen. So wie viele weitere vermeintlich nützliche Tipps im Bereich Schlaf und Matratze, kann auch dieser nicht so einfach pauschalisiert werden. Wenn Sie mehr hierzu erfahren möchten, dann sollten Sie dran bleiben …

Als Nächstes fragen wir: „Sollte man bei Rückenschmerzen am besten zu einer harten Matratze greifen?“ (erscheint am 12.10.2016). Welche Faktoren dazu führen und zu welcher Matratze Sie bei Rückenschmerzen tatsächlich greifen sollten, klären wir im zweiten Teil unserer Serie.

Am besten schlafen Sie, wenn Sie das Bett vor Mitternacht aufsuchen – oder doch nicht? Hat der Zeitpunkt des Zubettgehens wirklich etwas mit der Qualität unseres Schlafes zu tun? Die Antwort gibt’s am 19.10.2016.

Kurz vor Schluss möchten wir klären, ob wir während des Schlafens lernen können (erscheint am 25.10.2016). Reicht es wirklich, das Schulheft unter das Kopfkissen zu legen oder durch Entspannungsübungen Gehörtes ins Langzeitgedächtnis zu transportieren? Soviel vorab: Unser vorletzter Teil wird Sie überraschen!

Last but not least: Egal wie lang Sie schlafen und wann Sie sich zur nächtlichen Ruh auf Ihre Matratze zurückziehen – bei Vollmond können Sie einfach nicht richtig einschlafen oder schlafen gänzlich unruhig. Woher dieser Irrglaube kommt oder ob vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit mitschwingt, das erfahren Sie am 02.11.2016.

Mythos oder Wahrheit Teil 1: Der Mensch braucht 8 Stunden Schlaf

Seien wir mal ehrlich: Ertappen Sie sich auch regelmäßig bei dem Gedanken, nicht genug Schlaf zu bekommen, wenn Sie schon seit Stunden wach auf der Matratze liegen, nicht einschlafen können und die Zeit des Wecker-Klingelns im Kopf haben?

Sicher kennen Sie die beschriebene Szene. Gerade in Stressphasen brauchen wir ausreichend Schlaf – und wenn wir den dann nicht bekommen, da wir einfach nicht zur Ruhe finden, macht uns das mit jeder weiteren wachen Stunde auf der Matratze nervös.

Wie viel Schlaf brauchen wir eigentlich, um morgens ausgeschlafen aufgewacht in den Tag zu starten? Was ist dran an der Annahme „Der Mensch braucht 8 Stunden Schlaf“?

Wie viel Stunden Schlaf braucht der Mensch?

Der benötigte Schlafbedarf verändert sich im Laufe des Lebens. Während Babys bis zu 16 Stunden schlummern, benötigt man mit zunehmendem Alter etwa die Hälfte von diesem Pensum. Unabhängig vom Alter bestimmen einige andere Faktoren entscheidend mit, wie viel Zeit Sie nachts auf der Matratze verbringen sollten. Genetische Besonderheiten, Erziehung und persönliche Vorlieben haben Einfluss darauf, ob ein Mensch eher Typ Lerche, also ein Frühaufsteher, oder Typ Eule, der Spätaufsteher, ist.

Von einigen Menschen ist sogar bekannt, dass Sie mit weit weniger als acht Stunden Schlaf ein erfolgreiches Leben führen können. In unserem Artikel über polyphasische Schlafmuster haben wir bereits davon berichtet. Verallgemeinert zu sagen, dass man acht Stunden bräuchte, um ausgeschlafen aufzuwachen, ist demnach schlichtweg falsch.

Grundsätzlich hängt Ihre Leistungsfähigkeit nicht von der Länge des Schlafes ab, sondern von der Qualität. Je nachdem wie entspannt Sie sind, können Sie schneller und intensiver in die Tiefschlafphasen kommen oder eben nicht. Genau diese Phasen sind entscheidend für Ihre Regeneration. Je intensiver Sie diesen Tiefschlaf erleben, desto ausgeruhter wachen Sie morgens auf.

Wie bekomme ich heraus, wie viel Schlaf ich benötige?

Hören Sie diesbezüglich in erster Linie auf sich selbst und nicht auf Tipps aus Ihrer Umgebung. Der eigene Schlafbedarf ist ein sehr individueller Prozess, der durch viele Faktoren beeinflusst werden kann. Sie wissen, dass Sie genug geschlafen haben, wenn Sie sich am Tag ausgeruht fühlen, sich längere Zeit konzentrieren können und leistungsfähig sind. Ein kurzes Mittagstief sagt dabei nicht zwingend etwas über Ihre Schlafqualität aus.

Wenn Sie Ihre gefühlt benötigte Schlafdauer einmal genauer bestimmen möchten, dann eignet sich vor allem ein Urlaub, um verschiedene Schlaflängen auszutesten. Manchmal reicht es sogar, den Wecker 20 Minuten eher oder später zu stellen, wenn Sie zu Ihrer gewohnten Zeit immer wieder Probleme beim Aufstehen haben. Sie haben die richtige Schlafdauer gefunden, wenn Sie frisch und munter aufstehen und auch den Tag über leistungsfähig sind (einzige Ausnahme ist ein erlaubtes kleines Mittagstief).

Ein Schlaf-Tipp für Sie

Versuchen Sie Stress zu vermeiden. Dabei meinen wir nicht den Stress, der sich im Laufe des Tages entwickelt, sondern den, den Sie sich selbst machen. Wenn Sie also das nächste Mal im Bett liegen und wieder nicht einschlafen können, versuchen Sie abzuschalten, machen Sie es sich auf Ihrer Matratze so richtig bequem und sorgen Sie für Ruhe. Sie müssen dem Schlaf nicht hinterherjagen. Entspannt hineinzugleiten – egal wann – bringt Ihnen am nächsten Tag weit mehr Erholungspunkte.

Bildquelle: © PublicDomainPictures/pixabay.com

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