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Morgenmuffel im Bett

Morgenmuffel – So kommen Sie morgens besser von Ihrer Matratze hoch

Der Wecker klingelt. Viel zu früh, wie jeden Morgen. Und doch müssen Sie, auch wenn erst nach wiederholtem Betätigen der Schlummertaste, aufstehen. Damit Ihnen das Aufstehen zukünftig nicht mehr so schwer fällt, haben wir ein paar Tipps für Morgenmuffel gesammelt.

Können Sie sich noch an unseren Blogartikel „Lerche oder Eule“ erinnern? Diese Einteilung in zwei verschiedene Schlaftypen hat einen entscheidenden Einfluss auf Ihr Aufstehverhalten. Damit auch Menschen, die dem Typen Eule und somit umgangssprachlich dem Morgenmuffel zuzuschreiben sind, am Morgen frisch in den Tag starten können, beginnen wir gleich mit unseren Tipps.

Tipp 1: Ruhe am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Achten Sie darauf, frühzeitig aufzustehen. Natürlich brauchen Sie nicht Stunden vor Ihrem Termin oder der Arbeit munter durch die Wohnung tanzen und dabei noch so viel Zeit haben, sämtliche Zimmer aufzuräumen. Viel wichtiger hingegen ist es, nicht bereits am Morgen in Stresssituationen zu gelangen, da Sie sich nicht von Ihrer Matratze lösen konnten und nun alles im Schnelldurchlauf erledigen müssen.

Probieren Sie doch mal, nach dem Weckerklingeln die Augen zu öffnen und trotzdem noch liegen zu bleiben. Diese Minuten können Sie sich zum Einstieg in den Tag gönnen – Sie werden sehen, dass sie gleich entspannter auf Stress-Faktoren im Alltag reagieren.

Beachten Sie, dass Sie nicht jeden Morgen sehr früh aufstehen müssen. Das Wochenende lädt dazu ein, auch mal das eine oder andere Stündchen länger liegen zu bleiben und einfach mal zu faulenzen.

Tipp 2: Lassen Sie die Sonne rein

Das ist in einigen Monaten leichter umzusetzen als in anderen. Während Sie sich in den Sommermonaten von der Sonne wecken lassen können, ist die Funktion des natürlichen Bioweckers im Winter häufig eingeschränkt. Sie müssen allerdings nicht darauf warten, bis die Sonne endlich aufgeht. Schaltzeituhren an Ihrer Nachttischlampe oder spezielle Biowecker können das Aufgehen der Sonne imitieren. Durch Lichteinwirkung auf Ihren Organismus wird ein Hormon gehemmt, das Sie müde macht: das Melatonin. Und wenn das Müde-Macher-Hormon erst einmal gebremst worden ist, können Sie Stück für Stück erholter in den Tag starten.

Falls Sie nicht sowieso schon mit offenen Vorhängen und Fenstern schlafen, öffnen Sie beide zu Beginn des Tages. Licht und Sauerstoff können wahre Wunder bewirken. Ein Glas Wasser direkt im Anschluss füllt das Wasserdepot Ihres Körpers wieder auf – das hilft besonders Menschen, die nachts stark schwitzen.

Tipp 3: Leben Sie im Jetzt

Planen Sie beim Aufstehen nicht direkt den ganzen Tag. Konzentrieren Sie sich zunächst auf die nächste Stunde: Aufstehen, Duschen, Anziehen und Frühstück. Dieser Tipp schließt an unseren ersten an. Wenn Sie bereits beim Verlassen Ihrer Matratze überlegen, was Sie am Tag alles erledigen müssen, geraten Sie sofort unter Stress. Unzählige Aufgaben direkt am Morgen gedanklich durchzugehen, hemmt und macht nicht gerade Lust auf den Tag.
Beachten Sie, dass entspanntes Aufwachen auch eng mit gutem Einschlafen zusammenhängt. Versuchen Sie daher, beim Einschlafen alle Sorgen zu vergessen. Vermeiden Sie Stress und Unruhe am Abend, die beispielsweise durch Streit oder den Fernseher verursacht werden können.

Tipp 4: Achten Sie auf den Zeitpunkt

Das klingt vielleicht banal, aber könnte es sein, dass Sie zu wenig oder sogar zu viel schlafen? Können Sie beide Extreme ausschließen, beachten Sie tatsächlich einmal den Zeitpunkt des Weckerklingelns. Unser Schlaf verläuft in verschiedenen Zyklen, von denen wir bereits berichtet haben. Bei einigen der Phasen versinken Sie sehr tief in den Schlaf, bei anderen hingegen sind Sie relativ leicht aufzuwecken. Wenn Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett gehen und jeden Morgen zur gleichen Zeit Probleme beim Aufstehen haben, könnte es daran liegen, dass Sie sich beim Klingeln des Weckers in einer sehr tiefen Schlafphase befinden. Probieren Sie einfach mal aus, ob Sie beim Verschieben der Weckzeit um etwa 20 Minuten nach vorn oder nach hinten leichter Ihre kuschelige Matratze verlassen können.

Auch hierfür gibt es spezielle Wecker oder Apps, die aufgrund Ihrer nächtlichen körperlichen Aktivität herausfinden, in welcher Schlafphase Sie sich gerade befinden. Bewegen Sie sich häufiger, könnte dies darauf hindeuten, dass Sie sich in einer leichteren Schlafphase befinden. Registriert dies der Wecker bzw. die App am Morgen, wird er genau in dieser Phase klingeln.

Vielleicht kennen Sie es auch, dass Sie bereits kurz vor Ihrer eigentlichen Weckzeit wach werden, auf die Uhr schauen und denken: „Ich hab ja noch 20 Minuten“. Sie drehen sich um und schlafen weiter. Tun Sie genau dies zukünftig nicht mehr! Wenn Sie von allein wach werden, signalisiert Ihr Körper, er hat genug geschlafen. Versuchen Sie daher nach dem Aufwachen einfach aufzustehen und den Tag mit 20 Minuten mehr Ruhe zu beginnen.

Tipp 5: Ihre Morgenroutine

Dieser Tipp ist besonders für Morgenmuffel wichtig. Entwickeln Sie für sich eine eigene Routine, die Ihnen jeden Morgen das Aufstehen erleichtern wird. Dabei können Sie die bereits genannten Tipps integrieren.

Probieren Sie darüber hinaus zum Beispiel mal aus, den Wecker etwas weiter weg zu platzieren, damit Sie das Bett verlassen müssen, um ihn auszuschalten. So kommt Ihr Kreislauf direkt in Fahrt.

Haben Sie schon mal über Frühsport nachgedacht? Durch Bewegung kommt unser Organismus in Schwung und das macht uns munter. Dabei ist es egal, ob es eine große Runde um den Block ist oder nur kleinere Streck- und Yoga-Übungen – Hauptsache ist, Ihr Körper wird wach. Wenn Sie dabei noch Musik hören, die Sie in gute Stimmung versetzt, kann der Tag doch nur gut beginnen, oder was meinen Sie?

Bildquelle: © Wokandapix/pixabay.com

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