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Die richtige Matratze fürs Kinderbett

Matratzen-Ratgeber: Welche Matratze ist die richtige für mein Kind?

Nicht nur Sie benötigen, um am Morgen entspannt aufstehen zu können, eine geeignete Schlafunterlage. Auch die ganz Kleinen brauchen die richtige Matratze, damit sie sich in der Nacht ausreichend erholen und ausgeruht in den neuen Tag starten können. Da wir uns auf unserem matrazzo-Blog meist ausschließlich den Problemen der Großen widmen, möchten wir heute mal das Augenmerk auf Kindermatratzen und ihre Eigenschaften legen.

Kinder verändern sich schnell – nicht nur, dass sie sich selbst im Laufe des frühen Lebens immer wieder neu entdecken, verändern sich auch ihre körperlichen Eigenschaften: Sie wachsen. Das ist die besondere Herausforderung, die an die richtige Matratze für Kinder gestellt wird. Wie muss also die perfekte Schlafunterlage für Kinder aussehen, die auf zunehmende Körpergröße und -gewicht mit abgestimmter Unterstützung reagiert?

Arten von Kindermatratzen

Nicht nur in der „Erwachsenenwelt“ gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Matratzenarten – Kaltschaummatratzen, Federkernmatratzen und Latexmatratzen sind nur eine Auswahl des breiten Angebots. Je nachdem für welche Matratzenart Sie sich entscheiden, können Sie von einer enormen Preisspanne ausgehen. Zwischen 40 und 200 Euro können Sie für Kindermatratzen schon mal bezahlen. Abweichend von den Matratzen für Erwachsene sind vor allem die Größen anzusehen. Der Regel nach sind die Standardgrößen für Kindermatratzen 60 Zentimeter x 120 Zentimeter oder 70 Zentimeter x 140 Zentimeter. Mit etwa fünf Jahren können Kinder dann meist auf eine Standard Matratze für Erwachsene umsteigen. Als Faustregel sollten Sie sich bei der Größe merken, dass eine Kindermatratze etwa 25 Zentimeter größer sein sollte, als Ihr Kind.

Eigenschaften von Kindermatratzen

Egal für welche Matratzenart Sie sich entscheiden, Sie sollten auf einen atmungsaktiven Kern achten. Ebenso wichtig ist ein leicht zu reinigender Außenbezug, denn bei den Kleinsten von uns kann doch schon mal etwas daneben oder in die Hose gehen. Damit die Kleinen dennoch hygienisch schlafen können, ist es wichtig, den Außenbezug regelmäßig zu reinigen. Nur in den ersten Wochen oder Monaten ohne Windel ist zu einem zusätzlich Wasser abweisenden Schoner zu raten. Denn damit schützen Sie die Matratze Ihres Kindes zwar vor Feuchtigkeit von außen (ausgelaufene Flasche, Urin), behindern aber auch gleichzeitig die Luftzirkulation – die Matratze kann nicht ausreichend atmen und im Inneren entstandene Feuchtigkeit stockt gegebenenfalls. Beachten Sie auch, dass Kindermatratzen auf jeden Fall von jeglichen Schadstoffen und Allergenen frei sein müssen.

Ansonsten sollten Sie besonders auf den richtigen Härtegrad achten. Eine gute Matratze für Kinder ist nicht zu weich und nicht zu hart. Als Faustregel gilt, dass Ihr Kind etwa zwei bis vier Zentimeter einsinken darf – dann gewähren Sie dem kleinen Körper die nötige Stützfunktion, die er im Kinderalter benötigt. Die Knochen von Kindern besitzen eine Schutzfunktion. Damit sie beim Laufen lernen und beim Entdecken der Welt nicht bei jedem Sturz durch einen Knochenbruch zurückgeworfen werden, sind Kinderknochen noch relativ weich und elastisch. Die wirksamste Stützung dieser Besonderheit bei Kinderknochen ist bei mittelharten Matratzen gegeben.

Auch für die Matratzenhöhe gibt es eine abweichende Regel. Während der Matratzenkern bei Matratzen für Erwachsene etwa 16 Zentimeter hoch sein soll, reichen bei Kindern zehn Zentimeter aus. Grund dafür sind die kleineren und leichteren Körper, die einen nicht so starken Druck ausüben, wie die von Erwachsenen.

Das müssen Sie unbedingt beim Kauf von Kindermatratzen beachten

Aufgrund einer stärkeren Belastung von Kindermatratzen sind sie der Regel nach etwa sechs Jahren auszutauschen. Auch wenn Ihr Kind schon nach vier Jahren zu groß für die Kindermatratze ist, ist es auch hygienischen Gründen nicht zu raten, gebrauchte Kindermatratzen zu verwenden. Die Sauberkeit und die Qualität wird aufgrund von bereits genannten Faktoren und das vermehrte Toben auf der Matratze gesunken sein.

Toben ist das Stichwort! Auch wenn nicht gern gesehen, können Sie die Kleinen nicht davon abbringen, auf der Matratze herum zu hüpfen.  Darauf reagieren die Hersteller von Kindermatratzen, in dem sie eine besonders verstärkte Trittkante bei den Matratzen integrieren. Diese verstärkte Trittkante schützt das Kind davor, sich beim Toben das Füßchen zwischen Bett und Matratze einzuklemmen, da sie nicht so schnell nachgibt und das Kind so nicht beim Springen abrutscht.

Lüften Sie neu gekaufte Kindermatratzen je nach Intensität des Geruchs bis zu 14 Tage nach dem Auspacken aus, bevor Sie Ihren Schatz auf die Schlafunterlage legen. Auch wenn die Gerüche nicht bedenklich fürs Kind sind, können Sie die Nachtruhe der Kleinen beeinträchtigen.

Ein weiterer Tipp für die Kindernachtruhe

Füllen Sie das Baby- und Kinderbett nicht mit voluminösen Decken und Kissen und wählen Sie auf keinen Fall eine Bettausstattung aus Federn, da sie durch das Kind eingeatmet oder als Verletzungsgefahr angesehen werden. Schlafsäcke sind besonders bei Babys geeignet.

Bildquelle: © famveldman/fotolia.com

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