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Junge Frau mit Schlafproblemen

Leiden Sie auch unter schlechtem Schlaf?

Schlecht geschlafen hat sicher nahezu jeder schon in seinem Leben, rund 40 Prozent der Deutschen würden sogar von Schlafstörungen sprechen und bei der Hälfte von ihnen sind diese Störungen der Nachtruhe chronisch. Wodurch schlechter Schlaf entsteht, wie er unseren Alltag bestimmt und was man gegen Schlafstörungen tun kann, erfahren Sie in diesem Artikel.
Schon geringe Schlafdefizite können größere Auswirkungen auf unseren Organismus haben, als Sie vielleicht annehmen würden. So können wir das Thema Schlaf nicht pauschaliserend behandeln, denn schlafen es ist ein sehr individueller Prozess, der von vielen Faktoren abhängt. Um am nächsten Morgen erholt in den Tag zu starten, benötigen wir nicht nur die richtige Ausstattung, wie in etwa eine richtige Matratze, sondern auch unser ganz eigenes Schlafpensum. Wie viel Schlaf wir brauchen, das hängt stark vom Biorhythmus ab. Einige Menschen sind nach sechs Stunden gutem Schlaf bereits voll ausgeruht, andere hingegen benötigen weit mehr als neun Stunden, um leistungsfähig zu sein.
Guter Schlaf ist in unserer schnelllebigen Gesellschaft leider keine Selbstverständlichkeit. Dabei ist er so wichtig für unser allgemeines Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Aber versuchen wir doch erst einmal, den Ursachen von Schlafstörungen auf den Grund zu gehen.

Gründe für schlechten Schlaf

Wenn Sie sich Nacht für Nacht auf Ihrer Matratze hin und her wälzen und nicht in den Schlaf finden, sollten Sie nach den Ursachen Ihrer Schlafstörungen suchen.
Versuchen Sie erst, alle ganz banalen Dinge auszuschließen. Ist es in Ihrem Schlafzimmer zu warm oder zu kalt? Ist ausreichend gelüftet worden? Bewegen Sie sich tagsüber genug?
Probieren Sie einfach einmal, die genannten Störfaktoren zu minimieren. Auch Lärm, (Sonnen-) Licht und eine unordentliche Schlafatmosphäre können schlechten Schlaf fördern. Lange Arbeitszeiten und das Grübeln über Probleme, die wir tagsüber nicht klären konnten, sind Gründe für den Stress, der zu Schlafstörungen führt.
Auch medizinische Faktoren können das Schlafen negativ beeinflussen. Gerade bei Frauen können Schwankungen im Hormonhaushalt mit Schlaflosigkeit einhergehen. Krankheiten wie Erkältungen, Asthma, Juckreiz oder ein erhöhter Herzschlag wirken sich ebenso auf unseren Schlafrhythmus aus. Auch Krankheiten wie Depressionen, Anspannungen und Ängste haben direkten Einfluss. Aber wann liegt eine Schlafstörung vor? Man sagt, wenn Sie zwei bis drei Mal die Woche über einen Zeitraum von etwa drei Monaten schlecht schlafen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Was sind die Auswirkungen schlechten Schlafs?

Von schlechtem Schlaf wird gesprochen, wenn Sie Probleme beim Ein- oder Durchschlafen haben. Das Einschlafen sollte im Normalfall nicht länger als eine halbe Stunde dauern, und wenn Sie nicht durch äußere Faktoren wie Helligkeit und Krach oder durch Harndrang aufwachen, sollten Sie bis zum Morgen durchschlafen.
Wird aus den Schlafproblemen eine Schlafstörung, äußert sich das darin, dass Sie sich am Tag nicht leistungsfähig fühlen. Ihre Konzentrationsleistung und die Reaktionsgeschwindigkeit nehmen ab, Sie fühlen sich einfach schlapp.
Einige Menschen haben allerdings keine Probleme beim Ein- oder Durchschlafen und fühlen sich dennoch am nächsten Morgen unausgeschlafen. In diesen Fällen kann es sein, dass die Schlafqualität der Betroffenen nicht besonders gut ist und dass sie gar keine, verkürzte oder weniger Tiefschlafphasen haben. Doch besonders diese Tiefschlafphasen sind für die körperliche und geistige Erholung während der Nacht wichtig. Wenn Sie in der Nacht nicht die benötigte Entspannung bekommen, hat dies nicht nur Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden, sondern auch direkten Einfluss auf Ihre Gesundheit.
Schlafstörungen beeinflussen auch Ihr Immunsystem negativ. Sie sind dann anfälliger für Erkältungen und andere Infektionskrankheiten; Entzündungs- und Blutzuckerwerte können ansteigen. Unser Schlaf hat auch Auswirkungen auf unseren Hormonhaushalt. So reagieren wir bei Schwankungen mit übertriebenen Emotionen. Auch der Glukose-Stoffwechsel wird beeinflusst. Durch Schlafmangel wird die Bildung des Hormons Leptin gehemmt und der Appetit angeregt. Beides zusammen kann für eine starke Gewichtszunahme sorgen. Außerdem fördert ein schlechter Schlaf das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden sowie die Bildung von Tumoren.

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?

Es gibt etliche Arten von Schlafstörungen, die wir an dieser Stelle nicht alle vorstellen können. Daher beschränken wir uns auf vier Störungsbilder.

Die nichtorganische Hypersomnie

Schlafstörungen können auch in die andere Richtung gehen. Diese Art von Schlafstörung beschreibt eine übermäßige Müdigkeit, die zu vermehrter Schlafneigung und sogar tagsüber zu unerwarteten Schlafanfällen führt. Diese Störung lässt sich nicht auf einen schlechten oder zu wenig Schlaf zurückführen. In unserer Leistungsgesellschaft wird die nichtorganische Hypersomnie oftmals nicht als Krankheit wahrgenommen. Vielmehr wird das spontane Einnicken als Zeichen von Langeweile oder Faulheit angesehen, was es Betroffenen nicht gerade leichter macht, mit dem Problem umzugehen.

Die nichtorganische Insomnie

Die nichtorganische Insomnie ist sozusagen das Gegenteil der Hypersomnie. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten überhaupt einzuschlafen und leiden unter Ihrer Schlaflosigkeit. Neben Problemen beim Einschlafen sind auch eine mindere Schlafqualität sowie ein frühes Aufwachen kennzeichnend.

Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus

Diese Art der Schlafstörung ist häufig nur vorübergehend und man kann die Ursache an konkreten Ereignissen festmachen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird zum Beispiel durch Schichtarbeit beeinflusst und kann durch die unterschiedlichen Schlafzeiten gestört sein. Außerdem ist der sogenannte Jet-Lag eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, die sich allerdings fast von allein wieder legt. Störungen des Rhythmus können allerdings auch psychosomatische/-soziale Ursachen haben. Diese Ursachen sollten durch einen Arzt oder mithilfe eines Psychologen abgeklärt werden.

Pavor Nocturnus

Diese Art von schlechtem Schlaf kann mit Nachtangst übersetzt werden. Die Betroffenen schrecken mitten in der Nacht hoch und bekommen Panikattacken. Dabei steigt die Herzfrequenz, was ein problemloses Wiedereinschlafen nahezu unmöglich macht. Außerdem leiden Betroffene bei einer Attacke oft unter einer beschleunigten Atmung, Verwirrtheit und Schweißausbrüchen.

Was kann man gegen Schlafstörungen tun?

Was Sie bei Schlafstörungen oder einem schlechten Schlaf tun kann, ist abhängig von der Ursache. Bei den banalen Gründen für Schlaflosigkeit hilft es bereits, die Ursachen einfach auszuschalten: Sorgen Sie für die richtige Temperatur, vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke vorm Zubettgehen, besorgen Sie sich abdunkelnde Rollos oder kaufen Sie sich eine gute Matratze. Versuchen Sie auch tagsüber Schlaf zu vermeiden. Auch der geliebte Mittagsschlaf kann Grund für Ihren schlechten Nachtschlaf sein.
Wenn Sie vor allem Probleme beim Einschlafen haben, versuchen Sie es mit Entspannungsübungen. Yoga direkt vorm Schlafen, eine Runde Joggen am Abend oder ein heißes Bad können bereits wahre Wunder bewirken. Probieren Sie auch mal eine Art Schlafroutine zu entwickeln. Dazu gehört, immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, damit Sie Ihren Biorhythmus auf die Nacht vorbereiten und konditionieren können. Mit einem schönen Kräutertee oder einem guten Buch runden Sie Ihren Tag entspannt ab.
Sind private/berufliche Probleme Ihr Grund für Schlafstörungen, dann versuchen Sie, alle Schwierigkeiten bereits vorm Zubettgehen zu klären.
Wenn Sie den Problemen noch nicht auf den Grund gegangen sind, die Ihren schlechten Schlaf hervorrufen, versuchen Sie mal ein Schlaftagebuch zu führen. Darin können Sie Besonderheiten Ihres Tages festhalten sowie die Ausprägung Ihrer Schlafstörung in der Nacht. Wenn Sie die Schlaflosigkeit auch nicht mit leichten Beruhigungsmitteln wie Baldrian oder Hopfen in den Griff bekommen, dann suchen Sie einen Arzt auf. Das Schlaftagebuch kann für den Arzt ein erster Anhaltspunkt sein.

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