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Frühjahrsmüdigkeit

Leiden Sie auch unter der Frühjahrsmüdigkeit?

Jedes Jahr, wenn die Tage wieder länger werden, die Temperaturen ansteigen und die Sonne sich öfters traut, aus dem grauen Schleier am Himmel zu blinzeln – genau dann taucht sie urplötzlich auf: die Frühjahrsmüdigkeit.

Bilden wir uns das eigentlich nur ein oder spüren wir tatsächlich ein stärkeres Verlangen nach einem Schläfchen auf der heimischen, gemütlichen Matratze?

Wann tritt die verstärkte Müdigkeit auf?

Frühjahrsmüdigkeit befällt uns häufig dann, wenn es bereits ein paar Tage warm war und das Wetter – wie so oft – noch nicht weiß, dass es jetzt Frühling werden soll. Es spielt verrückt, vermehrt um den April herum. Nachdem es zu mehreren Kalt-Warm-Perioden gekommen ist, zeigt sich die angesprochene Müdigkeit ganz besonders häufig: Ihre Matratze und Sie werden zu besten Freunden.

Warum tritt Frühjahrsmüdigkeit auf?

Ein Auslöser für Frühjahrsmüdigkeit hat mit unserem Hormonhaushalt zu tun. Vor allem die Melatonin- und Serotoninkonzentration im Blut ist hier zu nennen. Melatonin ist unser sogenanntes Schlafhormon und der Melatoninspiegel ist vor allem in den Wintermonaten erhöht. Serotonin hingegen ist für die Aktivierung sämtlicher Körperfunktionen verantwortlich und löst gute Stimmung aus. Es wird im Körper durch den Einfluss von Licht gebildet. Die vermehrte Sonneneinstrahlung im Frühling regt die Produktion dieses Hormons an. Durch den ständigen Wechsel zwischen Sonne und tristem Aprilwetter ist eine stetige Veränderung des Hormonhaushaltes zu beobachten, was den Körper schon mal ermüden lässt.

Wie äußert sich Frühjahrsmüdigkeit?

Steigen die Temperaturen an, weiten sich unsere Blutgefäße, dadurch sackt der Blutdruck ab und wir werden müde. Manchmal kommt es auch zu Kreislaufproblemen, Schwindelgefühlen, Gereiztheit und Kopfschmerzen. Da hilft häufig wirklich nur Schlaf, Schlaf und nochmals Schlaf – und das nicht nur tagsüber auf dem unbequemen Sitz im Bus, sondern idealerweise auch zuhause auf einer richtigen Matratze. Gehen Sie im Frühjahr einfach abends etwas früher zu Bett.

Wer leidet unter Frühjahrsmüdigkeit?

Es gibt Menschen, die besonders wetterfühlig sind. Das heißt, auf Wetterumschwünge reagieren diese Personen besonders empfindlich und nicht selten mit starken körperlichen Reizen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder eben verstärkter Abgeschlagenheit und dem ständigen Gefühl, müde zu sein. Neben ihnen sind vor allem auch Menschen betroffen, die generell einen niedrigen Blutdruck haben. Der Regel nach sind häufiger Frauen als Männer betroffen. Und auch ältere Menschen neigen dazu zur Frühjahrsmüdigkeit und legen im Frühjahr häufiger tagsüber ein Nickerchen ein.

Was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

1.    Versuchen Sie sich nicht zu schonen – abends früh schlafen ist okay, aber morgens gilt: Runter von der Matratze! Nutzen Sie die längeren Tage und unternehmen Sie etwas. Ihr Hormonhaushalt wird schließlich nicht nur durch Sonnenlicht beeinflusst.
2.    Gehen Sie unbedingt raus! Sie gewöhnen sich so auch schneller an die steigenden Temperaturen.
3.    Bewegen Sie sich! Vor allem im Freien hat das gleich doppelte Wirkung.
4.    Gönnen Sie sich Sonne! Tanken Sie Tageslicht, das macht munter.
5.    Achten Sie auf Ihre Ernährung! Gemüse, Obst, mageres Fleisch und Vollkornprodukte tun Ihnen in dieser Zeit besonders gut.
6.    Vorbeugen! Mit Sport können Sie, bevor die Frühjahrsmüdigkeit zuschlägt, vorbeugen. Sport ist nämlich gut für den Blutdruck und macht Sie fitter.
7.    Ein Spaziergang, bei dem Sie sich einen Apfel gönnen, umfasst, wenn Sie dies regelmäßig tun, alle sechs zuvor genannten Tipps.

Als Faustregel gilt: Je fitter Sie sind, desto besser kommen Sie mit dem Wetterwechsel zurecht.

Aber Achtung!

Fühlen Sie sich über einen längeren Zeitraum sehr müde, erschöpft und ausgepowert, sollten Sie die Gründe dafür von Ihrem Arzt abklären lassen. So können Sie Krankheiten ausschließen und seelenruhig  weiter auf Ihrer Matratze schlummern – bis der Sommer endlich kommt :-).

Bildquelle: © doris oberfrank-list/fotolia.com

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