Der Artikel wurde erfolgreich in den Warenkorb gelegt
Ihr Warenkorb ist leer
Mit der richtigen Matratze kann Kuhlenbildung vermieden werden

Kuhlenbildung – Wie verhindern?

Kennen Sie das auch? Sie haben es sich gerade in Ihrem Bett gemütlich gemacht, sind kurz vor dem Einschlafen und plötzlich kullern Sie ungewollt in eine andere Position? Der Grund dafür könnte eine unschöne Kuhle in Ihrer (mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen) Matratze sein. Neben der Anziehungskraft, die von diesen scheinbar tiefen „Kratern“ ausgeht, haben sie auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Ist die Matratze durch Kuhlenbildung erst einmal durchgelegen, kann es zu Rückenschmerzen kommen. Außerdem ist so eine Kuhle nicht gerade bequem und stört die Nachtruhe. Die Folge: Sie sind am Tag müde und unausgeschlafen. Doch woher kommen diese Kuhlen und wie können Sie verhindern, dass sie überhaupt erst entstehen?

Ursachen von Kuhlenbildung

Wenn Sie Ihr Bett zweckentfremden, also zum Beispiel oft auf der gleichen Stelle sitzen, um fern zu sehen, am Laptop zu spielen oder zu essen, ist die Matratze irgendwann an dieser stark beanspruchten Stelle durchgelegen. Natürlich spielt auch der Faktor Zeit eine Rolle. Wer jahrelang damit wartet, endlich eine neue Matratze anzuschaffen, wird es über kurz oder lang mit Kuhlenbildung zu tun bekommen. Auch ein qualitativ minderwertiges Material kann Liegekuhlen begünstigen. Aber – Material hin oder her – selbst die beste Matratze hält natürlich nicht ewig. Ersetzen Sie Ihre alte also Matratze spätestens alle 10 Jahre durch eine neue. Wenn Sie zu lange auf einer durchgelegenen Matratze schlafen, schaden Sie Ihrem Rücken und der Wirbelsäule. Rangieren Sie sie also lieber aus und gönnen Sie Ihrem Körper wieder erholsame Nächte. Ist die neue Matratze erst einmal gekauft, können Sie sehr viel dafür tun, dass Kuhlen erst gar nicht entstehen. Hier kommen unsere Tipps für eine lange Lebensdauer Ihrer neuen Matratze:

Tipp 1: Achten Sie beim Kauf Ihrer Matratze auf Qualität!

Gerade Kaltschaummatratzen, sofern es sich um hochwertige Matratzen mit einem hohen Raumgewicht handelt, sind nicht so anfällig für Liegekuhlen wie zum Beispiel Federkernmatratzen oder andere Produkte. Eine hochwertige Kaltschaummatratze erkennen Sie unter anderem an der sogenannten Punktelastizität. Das bedeutet: Wenn Sie die Matratze an einer Stelle mit dem Zeigefinger eindrücken, sinkt nur ein kleiner Teil des umliegenden Bereiches mit ein und die Matratze gibt auch sofort wieder nach, wenn Sie den Finger zurückziehen.
Außerdem gilt ein hohes Raumgewicht als Qualitätsmerkmal. Das Raumgewicht einer Matratze gibt an, wie viel Kilogramm Rohmasse pro Kubikmeter des Endproduktes enthalten sind. Ganz klar: Je mehr Schaum pro Kubikmeter verarbeitet worden ist, desto langlebiger und formstabiler ist das Produkt. Schlafen Sie über einen längeren Zeitraum auf einer Matratze mit einem sehr geringen Raumgewicht, wird sie eher früher als später durchgelegen sein. Zur Orientierung: Das Raumgewicht einer hochwertigen Matratze sollte bei mindestens 40 Kilogramm pro Kubikmeter liegen – matrazzo® hat ein Raumgewicht von 50 Kilogramm pro Kubikmeter und liegt damit sogar noch deutlich über diesem Wert.

Tipp 2: Legen Sie das Maßband an – prüfen Sie die Höhe der Matratze

Eine hohe Matratze ist zwar nicht automatisch eine bessere Matratze, weil andere Faktoren viel ausschlaggebender für die Produktqualität sind, aber in einer hohen Matratze (wohlgemerkt mit gleichzeitig hohem Raumgewicht) haben es Liegekuhlen nicht so leicht wie bei flachen Produkten mit geringem Raumgewicht (also viel Luft und wenig Schaum im Endprodukt). Ein hohes Produkt mit dichter Schäumung wird lange seine Form halten. Härtegrad und Bezug beeinflussen die Bildung von Kuhlen übrigens nicht.

Tipp 3: Schauen Sie mal drunter – passt der Lattenrost?

Schon ein für Ihre Matratze geeigneter Lattenrost ist ein wirksames Mittel, um die Schlafqualität auch auf Dauer zu halten. Für Kaltschaummatratzen wie matrazzo® ist es optimal, wenn die einzelnen Latten des Rostes nicht zu weit auseinander stehen. Es sollten etwa zwei bis drei Finger zwischen die einzelnen Latten passen. Auch sollte der Lattenrost in der Härte verstellbar sein. Wird der Lattenrost mit einer Matratze mit höherem Raumgewicht, einer guten Punktelastizität und der daraus resultierenden optimalen Rückstellkraft des Schaumstoffes kombiniert, hat Kuhlenbildung keine Chance.

Tipp 4: Drehen oder wenden Sie Ihre Matratze regelmäßig!

Je nach Typ und Material gibt es Matratzen, die gewendet oder – wie im Falle von matrazzo® – horizontal gedreht werden können. Dadurch kann sich die Matratze an den stark beanspruchten Stellen erholen und wieder in den Urzustand zurückfinden. Bei Produkten mit unterschiedlichen Liegebereichen (Zonen) gilt dies natürlich nicht. Für alle anderen Produkttypen gilt: Wer seine Matratze einmal im Monat dreht (oder eben wendet), kann ihre Lebensdauer maßgeblich verlängern. In der Regel werden Federkernmatratzen gewendet, Kaltschaummatratzen oder Latexmatratzen werden gedreht, also Kopf- und Fußteil getauscht. Beachten Sie diesbezüglich einfach die Herstellerangaben (lesen Sie auch die Pflegehinweise) oder fragen Sie gleich im Geschäft danach.

Tipp 5: Prüfen Sie Ihr Verhalten – Matratzen sind zum Schlafen da!

Ein Bett sollte nicht als Fernsehcouch missbraucht werden. Die lange und stark einseitige Belastung Ihrer Matratze geht auf Kosten der Matratzenqualität und die Matratze ist schneller durchgelegen, als Ihnen lieb ist. Wenn Sie zum Beispiel abends im Bett fernsehen und mit Ihrem ganzen Körpergewicht am Kopfteil sitzen, werden Sie irgendwann die Folgen spüren – eine Kuhle im oberen Bereich der Matratze. Auch sportliche Betätigungen wie Hüpfen oder ausgiebige Kissenschlachten machen Ihren Kindern zwar riesigen Spaß, richten aber auch Schaden an.

Bildquelle: © VGstockstudio/shutterstock.com

2 Kommentare zu “Kuhlenbildung – Wie verhindern?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*