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Zeitumsetellung - Eine Stunde weniger Schlaf

Eine Stunde weniger Schlaf – über die Auswirkungen der Zeitumstellung

Bald kommen sie wieder – die grauen Herren (Momo, Sie erinnern sich?) – und stehlen uns eine Stunde wertvolle Zeit. Jedes Jahr Ende März müssen wir die Uhren um eine Stunde vorstellen, also von 02:00 Uhr auf 03:00 Uhr. Damit wechseln wir offiziell von der Winter- in die Sommerzeit.

Von da an heißt es also, jeden Tag eine Stunde früher die Matratze aufzusuchen und am nächsten Morgen ziemlich unausgeschlafen aus dem Bett zu steigen. Laut einer Umfrage der Krankenkasse DAK hat jeder vierte Deutsche mit den Auswirkungen der Zeitumstellung zu kämpfen. Die Befragten beklagten sich vor allem über Müdigkeit, Kopfschmerzen, ein höheres Stresslevel und Konzentrationsschwierigkeiten. Besonders bei Berufstätigen oder Kindern und Jugendlichen wirkt sich die Zeitumstellung körperlich stark aus, denn sie sind daran gewöhnt, immer zur gleichen Uhrzeit aufzustehen. Ihnen fehlt die Stunde Schlaf besonders.

Zeitumstellung und Tageslichtrhythmus

Ursprünglich wurde die Zeitumstellung eingeführt, um das Tageslicht in der Sommer- und Winterzeit möglichst optimal auszunutzen und damit Energie zu sparen. Dass dieser Spareffekt tatsächlich eintritt, konnte allerdings bis heute nicht bewiesen werden. Vielleicht leiden wir also ganz umsonst – das ist natürlich doppelt ärgerlich! Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Eigentlich kommt die Uhrumstellung auf die Sommerzeit unserem Körper sehr entgegen, denn Sonnenlicht schlägt elektrisches Licht! Unser Körper fühlt sich am wohlsten, wenn er Tageslicht ausgesetzt ist. Und das ist er ab April etwas länger. Nur leider geschieht der Übergang zu plötzlich, sodass viele Menschen unter der Umstellung leiden und tagelang mit müden Augen von der Matratze aufstehen und zur Arbeit trotten.

Trotz Zeitumstellung der Müdigkeit den Kampf ansagen

Natürlich kann man selbst etwas tun, um die Auswirkungen der Zeitumstellung auf den Körper möglichst gering zu halten.

Tipp 1: 10 Minuten früher schlafen

Versuchen Sie, sich in den Tagen vor der Zeitumstellung etwas früher schlafen zu legen. So gewöhnen Sie sich schon einmal langsam an die Umstellung und Sie erleben den Wechsel nicht so abrupt.

Tipp 2: Raus in die Sonne

Selbst, wenn sich die Sonne hinter den Wolken versteckt. Gehen Sie raus und tanken Sie Tageslicht. So sammeln Sie Energie und Ihr Körper bildet Vitamin D, das unter anderem die Knochen stärkt.

Tipp 3: Bewegung

Wenn Sie um die Tage der Zeitumstellung herum morgens trotzdem immer müde sind, obwohl Sie eigentlich gesund und ausreichend schlafen, versuchen Sie kurze Wege nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Rad zu machen. Das hält Ihren Kreislauf in Schwung und macht munter.

Bildquelle: © S.H.exclusiv/fotolia.com

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