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Jürgen Henze von matrazzo®

Der Kopf hinter matrazzo® – ein Interview mit Jürgen Henze

In unserem Blog informieren wir über Schlaf, beraten Sie zur Wahl der richtigen Matratze oder geben Tipps zur Bestimmung des für Sie geeigneten Härtegrades. Heute möchten wir einmal über uns selbst schreiben und Ihnen den Kopf hinter matrazzo® vorstellen: Ein Interview mit Jürgen Henze, Geschäftsführer der Otto Bock Kunststoff GmbH:

Herr Henze, matrazzo® ist ein Produkt von Ottobock – vom Anfang bis zum fertigen Ergebnis. Was zeichnet Ihr Produkt aus? Wie fertigt man die perfekte Matratze?

„Zunächst einmal arbeiten wir ausschließlich mit qualitätsgeprüften Rohstoffen, die strengen Prüfungen unterzogen werden, bevor sie zum Einsatz kommen. Das ist in der Branche leider nicht überall der Fall. Wir arbeiten ausschließlich mit verlässlichen Zulieferern zusammen, denen wir aufgrund der langjährigen Partnerschaft vertrauen können und von denen wir Qualität gewohnt sind. Ein zweiter wichtiger Punkt ist unser Know-how, von dem ich eben schon gesprochen habe. Wir wollten mit diesem Produkt ganz bewusst etwas schaffen, das auf Basis unserer Erfahrung und unseres Wissens über Kaltschaum entsteht – und das in der besten Materialqualität und -Zusammensetzung. Wir verzichten beispielsweise auf unnötige Klebungen, wie sie oft vorgenommen werden, um Material einzusparen. Wir setzen auf ein hohes Raumgewicht, das die Langlebigkeit und natürlich den Liegekomfort von matrazzo® deutlich erhöht. Außerdem verwenden wir einen punktelastischen Schaum. Das bedeutet: Nur die Stellen des Körpers sinken tiefer ein, die das auch tun sollen, also beispielsweise beim Seitenschläfer vorrangig Schultern und Becken. Bei einer Veränderung der Schlafposition passt sich die Matratze durch diese Eigenschaft automatisch an. Kurz: Sie gibt nur dort nach, wo sie es gerade soll. So wird die Wirbelsäule in jeder Position optimal unterstützt.“

Welche Besonderheiten gibt es in der Produktion von matrazzo®? Weshalb legen Sie Wert darauf, alle nötigen Komponenten in Deutschland herzustellen?

„Wir fertigen unser Produkt komplett an einem Ort. Wenn Sie so wollen, arbeiten wir ähnlich wie eine Manufaktur – nur in Groß und natürlich nur teilweise mit der Hand. Da wir ohnehin seit Jahrzehnten für die verschiedensten Marken unterschiedlichste Modelle produzieren, haben wir einen enorm großen Maschinenpark. Den nutzen wir auch für die Herstellung von matrazzo®. Der Vorteil dieser Arbeitsweise liegt neben dem Qualitätsaspekt in den kurzen Wegen. Vom Auftragen des flüssigen Rohstoffes auf die Schaumstraße bis zum fertig bezogenen und transportfähig verpackten Endprodukt passiert alles auf 40.000 m² Produktions- und Lagerfläche. Dadurch arbeiten wir nahezu unabhängig von äußeren Einflüssen, weil wir schlicht und einfach alles selber machen. Außerdem verfügen wir über zwei Hochregale, die bis zu 3.500 Kurzblöcke, 5.500 Rollen und 7,3 km Langblöcke lagern können – diese Kombination gilt weltweit als einzigartig und sie eröffnet uns beim Thema Lieferung natürlich jede Menge Möglichkeiten. Wir vermeiden Lieferengpässe, weil wir auch auf Vorrat produzieren können.“

Nach dem Kauf können Kunden Ihre neue Matratze 100 Tage lang Zuhause testen. Während dieser Zeit ist die Rückgabe per Abholung jederzeit möglich. Wie werden Rückläufer für den weiteren Verkauf hygienisch aufbereitet?

„Nein. Eine Matratze die einmal unser Haus verlässt, wird grundsätzlich nicht wieder in den Umlauf zum Kunden gebracht. Das geht schon allein aus hygienischen Gründen nicht. Selbst wenn sich der Kunde nur in der Größe vertan hat und versichert, dass er nicht auf der Matratze geschlafen hat, können wir nicht zu 100% nachweisen, welchem Umfeld die Matratze ausgesetzt war. Das ist auch nur fair unseren Kunden gegenüber, die ja für ein neuwertiges Produkt bezahlen. Was wir machen, ist, den Zustand der retournierten Matratzen durch unser Qualitätsmanagement zu prüfen und die Bezüge von makellosen Modellen bei 60° Grad zu waschen. Damit sind sie wieder frisch, werden eingeschweißt zwischengelagert und begeben sich dann als karitative Spenden auf den Weg nach Osteuropa.“

Sie bezeichnen sich selbst als Unternehmen, das fair und engagiert, neben seiner ökologischen Verantwortung auch seinem Pflichtbewusstsein als weltweit agierender Arbeitgeber nachkommt. Welche Beispiele können Sie uns hierzu nennen?

„Zum einen achten wir natürlich schon in der Produktion darauf, umweltrelevante Emissionen zu vermeiden. Wir haben unseren Energieverbrauch im gesamten Unternehmen in den letzten Jahren drastisch gesenkt, indem wir zum Beispiel Strom und Wärme aus einer eigens für Ottobock gebauten Biogasanlage beziehen. Aber es geht ja nicht nur um ökologische Verantwortung, sondern auch um gerechte Löhne – in Deutschland genau wie an unseren Standorten im Ausland. Außerdem engagieren wir uns sozial über die Otto-Bock-Stiftung. Wir haben zum Beispiel beim Hochwasser 2002 in Deutschland, aber auch für Erdbebenopfer aus Haiti Hilfsaktionen gestartet.“

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