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Mit diesen Lebensmitteln besser einschlafen

Der Einfluss von Lebensmitteln auf unseren Schlaf

Sie sind an einem Freitag nach einem anstrengenden Tag auf diesen 60. Geburtstag Ihres Nachbarn eingeladen – er feiert rein. Während Sie nach dem üppigen Buffet immer träger werden, fiebern Sie gegen Mitternacht nur noch einer heißen Tasse Kaffee entgegen, der Sie noch gut drei Stunden munter durch die Nacht tanzen lässt.

Kennen Sie dieses Szenario, dass sich vor allem dann einstellt, wenn der wohltuende Mittagsschlaf ausfallen musste. Besonders Kaffee lässt Sie meist die Stimme Ihrer inneren Uhr überhören und ist zu Ihrem täglichen Begleiter geworden, um entweder am Morgen wach zu werden oder eben am Abend nicht zu früh einzuschlafen. Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder Energiedrinks können die Müdigkeit für einen Moment verbannen.  Andere Lebensmittel hingegen können das Gegenteil bewirken. Wie sieht es heute bei Ihnen aus, was haben Sie am Abend vor? Feiern oder Couch? Sekt oder Selters? Je nach Situation haben wir hier für Sie einen kleinen Ernährungs-Ratgeber zusammengestellt:

Tipps für ein schnelleres Einschlafen

Es gibt natürlich einige Grundregeln, die beim Verzehr verschiedenster Lebensmittel berücksichtigt werden können. Die bereits genannten koffeinhaltigen Lebensmittel sollten unmittelbar vor dem Zubettgehen vermieden werden. Hingegen können Lebensmittel mit Tryptophan, einer Aminosäure, die unter anderem Bestandteil von Proteinen ist, dabei helfen, schneller zur Ruhe zu kommen. Um gesund einzuschlafen, kommt es eben nicht nur auf die Kuscheldecke, das seelische Abschalten vom Tag oder die richtige Matratze an, auch das, was wir essen und trinken, wirkt sich auf das Einschlafen aus.

Wenn Sie vergeblich versuchen einzuschlafen, können Sie das nächste Mal bestimmte Lebensmittel probieren. Wie wäre es mit der altbekannten Milch mit Honig oder einem heißen Kakao? Grundsätzlich liegen Sie mit beiden Getränken nicht falsch, denn sie beinhalten die Aminosäure Tryptophan, die eine beruhigende Wirkung besitzt. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass Zucker den Organismus wach hält. Also greifen Sie eher zu ungesüßtem Kakao und weniger Honig. Wenn Sie den Effekt noch verstärken möchten, testen Sie doch einfach mal Mandel- oder Cashewmilch. Denn auch viele Nüsse enthalten Tryptophan. Mandeln und Cashewkerne gehören genauso wie zum Beispiel Walnüsse zu den natürlichen Einschlafhilfen.

Auch das Mehl in Ihrem Brot – beispielsweise Mais-Vollkornmehl – kann das Einschlafen unterstützen. Warum? Schon eine leichte, kaum spürbare Gluten-Unverträglichkeit kann Schlafprobleme mit sich bringen. Greifen Sie generell auch seltener zu gebratenem Fleisch, dafür eher zu Lebensmitteln mit einem hohen Melatoningehalt, zum Beispiel Kirschen und Himbeeren. Auch Magnesium – ebenfalls in Nüssen und Vollkornmehl enthalten – kann förderlich sein.

Zu den Pflanzen mit einer beruhigenden Wirkung gehören auch Baldrian, Passionsblume, Lavendel oder Hopfenblüte. Im Supermarkt finden Sie häufig Teehersteller, die „Gutenachttees“ mit den genannten Inhalten anbieten.

Tipps zum längeren Wachbleiben

Sie wollen es noch ein paar Stündchen aushalten und den Abend gemütlich ausklingen lassen? Dann versuchen Sie mal, ob Sie mit einem Glas Rotwein wach bleiben. Bis zu einer gewissen Menge kurbelt Rotwein nämlich den Kreislauf an und aktiviert den Organismus. Aber Vorsicht: Zu viel bewirkt (wie jeder von uns sicher schon das ein oder andere Mal erfahren durfte) genau das Gegenteil.

Ein anderer Wachmacher ist Ingwer. Wenn Sie heute Abend länger wach bleiben möchten, ran an die Wurzel! Ingwer regt die Sekretion der Verdauungssäfte und somit die Darmbewegung an. Zu dem wirkt er auch harntreibend. Diese Aktivitäten halten den Organismus auf Trapp und hindern Sie am Einschlafen. Eine ähnliche Wirkung erzielen Sie im Übrigen auch mit Petersilie, einer Tasse Brenneseltee einem großen Stück Wassermelone, einer Portion Cranberrys und Fruchtsalaten im Allgemeinen.

Wenn Sie keine Zeit haben, Wurzeln zu schälen, einen Obstsalat zu zubereiten oder Tees zu brauen, tut es auch die gute alte Banane. Die gelbe Kohlenhydratbombe gehört besonders bei Sportlern auf den Speiseplan, denn sie enthält Magnesium, Folsäure und natürlich jede Menge Vitamine.

Bildquelle: © Iniraswork/depositphotos.com

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