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Große Geschwister betrachten glücklich das neue Baby im Kinderbett

Das perfekte Kinderbett von 1– 6

Kleine Kinder, besonders Babys, verbringen erheblich mehr Zeit im Bett als ihre Eltern. Kurz nach der Geburt schläft ein Baby sogar bis zu 20 Stunden am Tag. Als Eltern versuchen wir natürlich, unseren Kleinen diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört ein gutes Kinderbett. Welches Bett aber eignet sich für welches Alter und wann wird ein Wechsel nötig?

Babybett, Beistellbett oder Stubenwagen?

Für ein Neugeborenes ist ein Beistellbett (auch Babybalkon genannt) oder eine Babywiege in vielen Familien die erste Wahl. In Größen und Höhen variieren die Modelle stark. Die meisten sind etwa 80 bis 90 Zentimeter lang und ca. 40 Zentimeter breit. Die kleine Liegefläche und die hohe Umrandung geben dem Baby ein Gefühl von Schutz, Sicherheit und Geborgenheit. Alternativ entscheiden sich auch viele Eltern gleich für ein Babybett mit Kindermatratze, das mit standardmäßig 70 x 140 Zentimetern schon etwas größer ist. Das Baby kann also etwas länger darin schlafen. Der Nachteil: Sowohl Kinderbetten als auch Beistellbetten lassen sich nicht so einfach überall mit hinnehmen wie ein rollbarer Stubenwagen oder eine Wiege.

Zuerst: Worauf sollten Sie beim Kauf der Babymatratze achten?

Wir Erwachsenen klagen häufig über Rückenschmerzen oder andere Wehwehchen und suchen dann schnell mal nach Matratzen-Ratgebern. Aber auch für die Kleinsten sollten Sie nicht gleich die erstbeste Matratze kaufen. Prinzipiell gilt: Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden, achten Sie beim Kauf einer Kindermatratze immer darauf, dass sie nicht allzu weich ist und Ihr Kind ausreichend stützt. Die Faustregel bei Baby- oder Kindermatratzen: Ihr Kleines sollte nicht tiefer als etwa drei Zentimeter in die Matratze einsinken. Dann liegt es optimal. Nehmen Sie sich beim Kauf von Babybett oder Kinderbett Zeit und lassen Sie sich beraten. Schauen Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Material und Qualität. Prüfsiegel wie TÜV oder GS garantieren, dass Ihr Baby im Bett sicher schlafen wird und das Modell allen gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Ausstattung des Babybetts

Ein zweiter wichtiger Faktor betrifft das, was sich außer Ihrem Kind und einer Kindermatratze noch so alles im Bett befindet. In den ersten Lebensmonaten ist das am besten gar nichts. Viele Eltern lassen Ihr Baby im Schlafsack und eventuell auf einem kleinen flachen Kissen mit leichtem Bezug schlafen, statt es in wuchtige Decken zu hüllen. Gerade in der ersten Lebensphase sollte Ihr Baby möglichst frei liegen, vor allem im Bereich des Kopfes, weil es sich noch nicht alleine aus schwierigen Lagen befreien kann. Auch Kuscheltiere oder anderes Spielzeug gehören nicht ins Babybett. Zum Schutz vor unschönen Flecken durch kleine nächtliche Unfälle können Sie um die kleine Kindermatratze einfach ein Mulltuch oder ein Handtuch wickeln. Alternativ gibt es auch schon für die kleinsten Kindermatratzen waschbare Nässeschutz-Auflagen.

Mit oder ohne Nestchen?

Experten raten von so genannten Nestchen ab, das ist ein textiler Schutz, der mit Bändern an den Gitterstäben des Bettes angebunden wird. Er soll vor Stößen und äußeren Reizen schützen und Geborgenheit schenken. Leider ist die Luftzirkulation durch das Nestchen gerade an warmen Tagen eingeschränkt, das kann zu einem Wärmestau führen. Eine gute Alternative, zu der Hebammen oft raten: Wenn Sie Ihrem Kind mehr Geborgenheit schenken wollen, dann legen sie vielleicht ein von Ihnen getragenes T-Shirt mit in das Bett. Der Duft gibt Ihrem Baby das Gefühl, dass Mama ganz in der Nähe ist. Achten Sie dann aber darauf, dass das Shirt keine Spaghetti-Träger hat.

Der Wechsel ins Kinderbett

Wenn Sie sich zunächst für eine Wiege oder ein Beistellbett entschieden haben, sollten Sie zum Kinderbett wechseln, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind mehr Raum braucht. Manche Kinder liegen nur einige Monate im Beistellbett, andere wechseln erst sehr spät in ein größeres Kinderbett und/oder Kinderzimmer. Hier gibt es keine Pauschalen, aber viele Meinungen. Unser Tipp: Wird der Schlaf Ihres Babys unruhiger oder verfängt es sich hin und wieder mit den Armen oder Beinen in den Stäben des Gitterchens, wird es wohl Zeit für eine Veränderung.

Worauf beim Kauf des Kinderbettes achten?

Genau wie die erste Matratze im Babybettchen sollte auch die größere Kindermatratze nicht zu weich sein. Im Idealfall ist der Bezug abnehm- und waschbar. Achten Sie beim Kauf des Kinderbettes darauf, dass sich Lattenrost und Kindermatratze stückweise herabsetzen lassen. Gerade am Anfang schont das beim Herausnehmen des Kindes Ihren Rücken. Wichtig: Der Abstand zum oberen Abschluss des Gitters sollte nicht kleiner als 30 Zentimeter sein. Einige Kleinkinder werden schon weit vor dem ersten Geburtstag recht mobil und fangen langsam an, sich an den Stäben des Gitterbetts hochzuziehen. Wenn diese Phase beginnt, setzen Sie zunächst den Lattenrost einfach herab. So schläft Ihr Kind sicherer, und Sie natürlich auch 🙂 Später dann nehmen Sie einfach ein paar Gitterstäbe heraus (die meisten Kinderbetten haben einzelne herausnehmbare Gitterstäbe, achten Sie schon beim Kauf darauf). So macht Ihr Kind – wenn es schon unbedingt nach draußen will – wenigstens keine Kletterexperimente.

Ausstattung des Kinderbettes

Bitte staffieren Sie das Bett nicht übermäßig aus. Ein (kleines) Kuscheltier zum Einschlafen ist ok. Mehr sollte sich in der Nacht oder während des Mittagsschlafes nicht im Bett befinden. Lassen Sie Ihr Kind ruhig mit Teddy, Hase und Co. einschlafen und machen Sie dann später, wenn Ihr Kind schläft, noch einmal Klarschiff im Bett. Spielketten quer über das Bettchen gespannt sind zwar schön anzusehen, aber aufgrund der Strangulierungsgefahr gerade beim Kleinkind (oder bei sehr mobilen Babys) nicht zu empfehlen. Viele Eltern wechseln etwa um den ersten Geburtstag des Kindes vom Schlafsack zu Decke und Kissen. Aber auch hier gibt es keine Regeln. Beobachten Sie einfach, wie lange Ihr Kind im Schlafsack gut schläft. Wenn Sie bemerken, dass es ihm darin langsam an Bewegungsfreiheit fehlt, wechseln Sie.

Wann wird es Zeit fürs Jugendbett?

So etwa zwischen anderthalb und drei Jahren (der Zeitpunkt hängt von der Entwicklung Ihres Kindes ab) wird es irgendwann zu eng im Kinderbett und auch die Gitterstäbe müssen weg. Haben Sie in ein Bett investiert, dass man zum Jugendbett umbauen kann, ist der nächste Schritt schnell getan. Ansonsten wird es Zeit, ein größeres Bett zu anzuschaffen. Wenn es um den Härtegrad der Matratze geht, können Sie jetzt auch schon die Statur Ihres Kindes mit einbeziehen. Kräftiger gebaute Kinder sollten tendenziell etwas härter liegen, schmale und leichte Kinder etwas weicher.

Beim Jugendbett vorausschauend denken

Ihr Kind wird älter und lernt Freunde kennen. Es sieht sich in anderen Kinderzimmern um und holt sich dort Inspiration für das eigene. Am liebsten würde es die Art des Jugendbettes selbst bestimmen, denn aus Kindern werden kleine Leute mit eigenem Kopf und eigenen Ideen. Wenn Sie möglichst lange etwas vom neuen Jugendbett haben möchten, überlegen Sie zweimal, ob Sie das Polizeibett wirklich kaufen, schließlich wissen Sie nie, was Ihr Sohn in einem Jahr mal werden möchte :-). Da viele Kinder spätestens nach dem ersten Schulausflug von einem Hochbett träumen, ziehen Sie – je nach Platzangebot im Kinderzimmer – auch diese Möglichkeit in Betracht.

Auf einen Blick: matrazzo®-Tipps für das perfekte Kinderbett

Tipp 1: Vorausschauend kaufen

Es gibt viele Arten von Kinderbetten: Aber ob Wiege, Kinderbett, Themenbett oder Hochbett: Denken Sie bei der Auswahl des Modells immer einen Schritt voraus. Wählen Sie beim Kauf des Kinderbettes also eines mit herausnehmbaren Gitterstäben und herabsetzbarem Lattenrost und/oder eines, das sich zum größeren Bett umbauen lässt.

Tipp 2: Kindermatratzen eher hart als weich

Beim Baby und beim Kleinkind ist der Bewegungsapparat noch nicht ausgereift. Die Wirbelsäule muss also im Schlaf gut gestützt werden. Kindermatratzen also nicht allzu weich kaufen. Optimal ist, wenn Ihr Kind etwa maximal bis drei Zentimeter tief einsinkt.

Tipp 3: Auf das Material achten

Nicht nur bei Kindermatratzen gilt: Quality first … auch was das Drumherum angeht, also das Bettgestell und den Lattenrost, sollten Sie auf Prüf- und Qualitätssiegel achten. Als besonders hochwertig gelten Kinderbetten aus Vollholz. Eventuelle Lacke sollten speichelfest, schadstoffarm und lösemittelfrei sein.

Tipp 4: Sicherheit im Schlaf

Gerade beim Gitterbett sollten Sie darauf achten, dass die Abstände zwischen den einzelnen Stäben nicht zu groß sind, damit sich Arme und Beine nicht verkeilen können. Außerdem halten Sie das Bett frei von Spielzeug und spannen Sie keine Spielketten. Bei lackierten Bettgestellen auf speichelfeste Lacke achten.

Tipp 5: Kindermatratze schonen

Legen Sie sich am besten zwei Matratzenauflagen für den Nässeschutz zu. So können Sie in schwierigen Zeiten abwechselnd waschen und trocknen und halten die Kindermatratze lange fleckenfrei und sauber. Beim Bezug darauf achten, dass er abnehm- und waschbar ist.

Bildquelle: © FamVeld/iStock

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